Das Projekt

Seit Februar 2013 finanziert der Verein eine Projektentwicklerin aus der Erkenntnis, dass immer mehr wohnungslose Frauen aus den Notunterkünften, aus prekären Wohnverhältnissen ohne eigenen Mietvertrag oder von der Straße keinen Wohnraum finden und so im Hilfesystem verbleiben müssen. Das Hamburger Hilfesystem hält dabei jedoch wenig frauenspezifische Angebote bereit.

Ziel des Projektes Kemenate FrauenWohnung ist es, innerhalb des Wohnungslosenhilfesystems kleine frauenspezifische trägereigene Wohnungen mit dem Angebot einer sozialpädagogischen Begleitung anzubieten. Die Wohnungen entsprechen dabei dem Standard einer Wohnung, nicht dem einer Unterkunft, sind aber als Übergangswohnungen konzeptioniert.

Die Wohn- und Betreuungsangebote des Projekts richten sich an Frauen, die etwa durch Flucht aus Gewaltverhältnissen, Krankheit oder Jobverlust wohnungslos geworden sind und nun Draußen oder in ungewünschten Zweckgemeinschaften schlafen. Voraussetzung ist, dass die Mieten durch die Leistungsträger übernommen werden und die Frau in der Lage ist, einen eigenständigen Haushalt in einem Mehrparteienhaus zu führen.