Das Projekt

Seit 2013 finanziert der Verein eine Projektentwicklerin aus der Erkenntnis, dass immer mehr wohnungslose Frauen aus den Notunterkünften, aus prekären Wohnverhältnissen ohne eigenen Mietvertrag oder von der Straße keinen Wohnraum finden und so im Hilfesystem verbleiben müssen. Das Hamburger Hilfesystem hält dabei jedoch wenig frauenspezifische Angebote bereit.

Die eigene Wohnung

Als Trägerin im Hamburger Förderprogramm „Belegungsbindungen im Wohnungsbestand“ unterstützen unsere Projektmitarbeiterinnen wohnungslose Frauen dabei selbst eine Wohnung anzumieten.

  • Unsere Sozialpädagogin unterstützt die Frauen auf dem Weg in die eigene Wohnung und klärt im Vorweg möglichen Unterstützungsbedarf.
  • Bei Bedarf ist unsere Sozialpädagogin auch nach erfolgreicher Anmietung der Wohnung für Fragen und Probleme der Frauen eine verlässliche Ansprechpartnerin. Dabei versteht sie ihre Arbeit als Angebot. Wollen die Bewohnerinnen ihren weiteren Weg auf eigene Faust meistern, so ist auch das in Ordnung.

 

Trägereigene Übergangswohnung

Unsere Übergangswohnung entspricht dem Standard einer Wohnung, nicht dem einer Unterkunft, ist aber als Übergang für eine Dauer von zwölf Monaten konzeptioniert. Daran anknüpfend werden Anschlussperspektiven ermittelt.

  • Das Projekt zielt auf Selbstständigkeit sowie die Wiedergewinnung von Ruhe und Sicherheit ab.
  • Die sozialpädagogische Begleitung ist Bestandteil des Mietvertrages und erfolgt nach festgelegten Vereinbarungen.

Das Wohn- und Betreuungsangebot des Projekts richten sich an Frauen, die etwa durch Flucht aus Gewaltverhältnissen, Krankheit oder Jobverlust wohnungslos geworden sind und nun draußen oder in ungewünschten Zweckgemeinschaften schlafen.

Voraussetzung ist, dass die Mieten durch die Leistungsträger übernommen werden und die Frau in der Lage ist, einen eigenständigen Haushalt in einem Mehrparteienhaus zu führen.